Abschied

Ein Skorpion mit seinem Gift,
mich mitten in das Herze trifft.
Was ich als göttlich einst empfand,
in dunkler Nacht so schnell entschwand.

Die Kraft des Bösen hat gesiegt.
Die Quell’ der Liebe ist versiegt.
Erloschen ist des Feuers Schein,
durch viele Tränen, die ich wein‘.

Der Platz an meiner Seit’ ist leer.
Die Einsamkeit, sie drückt so schwer.
Der Weg, den ich jetzt gehen muss,
beginnet ohne Abschiedskuss.

Ein kalter Hauch verschließt den Mund,
in dieser schweren Abschiedsstund’.
Es folgt ein Wandern ohne Ziel,
das Leben ist ein grausam’ Spiel.

HL