Winter

In Weiß gehüllt ist die Natur,
sie trägt ihr Winterkleid,
von Schnee bedeckt sind Wald und Flur
und eisig ist die Zeit.

Recht bald schon wird der Schnee zur Last,
für Mensch und auch für Tier,
der Winter lädt wohl ein zur Rast,
verschlossen bleibt die Tür.

Dahinter sitzen Frau und Mann,
bei fahlem Lampenlicht,
sie fragen immer wieder: wann
die Kälte endlich bricht.

In ihrem Herz’ der Frühling sprießt,
mit wonnigem Gemüt,
und sanft er ihre Lippen küsst,
die Liebe neu erblüht.

Hans Lehrer