Am Strand von Maspalomas

Licht durchflutet von der Sonne,
liege einsam ich am Strand,
über mir wölbt sich der Himmel,
wie die Fläche einer Hand.

Ein paar Schritte nur entfernt liegt,
dieses weite, große Meer
und der Wellen sanftes Rauschen,
ich in meinen Ohren hör’.

Eine Möwe lässt sich fallen,
auf der Jagd nach einem Fisch,
greift blitzschnell nach ihrer Beute,
freut sich auf den Mittagstisch.

Lass mich treiben von den Wellen,
nehme teil an ihrem Spiel,
einmal oben, einmal unten,
Zufall ist dabei mein Ziel.

Spüre plötzlich festen Boden
und entflieh’ der Wellen Kraft,
mich für immer zu behalten,
haben sie nicht mehr geschafft.

Hans Lehrer
5.11.2010