Frühlingsgedanken zur Osterzeit

Ein langer Winter geht zu Ende,
ich hatte Angst, er nähm’ mich mit,
um mich dem Tod zu übergeben,
der mit ihm durch die Kälte ritt.

Doch plötzlich spürt’ ich neues Leben,
in der Natur und auch in mir,
was ich schon für verloren glaubte,
steht hoffnungsvoll vor meiner Tür.

Der Frühling nicht zum ersten Male,
klopft bei mir an und lädt mich ein,
zeigt mir wie alles grünt und blühet,
durchdrungen von der Sonne Schein.

Die dunklen Schatten sind verflogen,
das lange Grübeln hat ein End’,
so feiern wir denn Auferstehung,
in uns das Osterfeuer brennt.

Hans Lehrer
29. März 2010