Am Rhein

Gemächlich fließt der Rhein dahin,
auf seinem Weg ins Meer,
die Sonne spiegelt sich in ihm,
der Wolken weißes Heer.

Der Wind kämmt ihm sein graues Haar,
zärtlich und ohne Hast,
bis seine Wellen leuchtend klar,
tragen der Schiffe Last.

Leb' wohl auf deinem Weg ins Meer,
ich folge dir bald nach,
für dich gibt's eine Wiederkehr,
für mich den neuen Tag.

Hans Lehrer
Ludwigshafen, 19. August 2011