Aus und vorbei

Das Feuer ist erloschen
der Liebe allzumal,
was früher große Lust war,
wird jetzt zur reinen Qual.

Ich folgte deinem Drängen,
gab’ meine Freiheit auf,
dass mich die Leut’ verachten,
nahm’ ich dabei in Kauf.

Ich teilte mit dir gerne,
die Freude und das Leid,
jetzt heißt es Abschied nehmen,
reif ist dafür die Zeit.

Ich schaue aus dem Fenster,
schon fällt der erste Schnee,
mög’ er, was war, bedecken,
bald tut es nicht mehr weh.

Hans Lehrer