Natur im Frühling

Besiegt sind Schnee und Eises Kälte,
die Menschen atmen sichtlich auf,
im Boden regt sich wieder Leben,
den Winter treiben wir jetzt aus.

Noch reibt sich die Natur die Augen,
gewöhnt sich an das Sonnenlicht,
vernimmt der Vögel frohes Zwitschern,
früh morgens, wenn der Tag anbricht.

Der Südwind spielt mit ihren Haaren,
sie liebt der Blumen zarten Duft,
beglückt die Welt durch ihren Atem,
macht trunken uns mit ihrer Luft.

Sie lässt nicht länger mehr sich bitten,
zieht an ihr schönstes Festtagskleid,
wandelt hinaus durch Wald und Fluren,
verliebt sich in die Frühlingszeit.

Hans Lehrer