Tierliebe

Ein Tier kann nie so schlecht sein,
so böse, wie ein Mensch,
dazu fehlt ihm der Wille,
und auch die Konsequenz.

Das Tier ist Teil der Schöpfung
und hat ein Daseinsrecht,
gebt ihm auch seinen Freiraum,
wenn ihr von Freiheit sprecht.

Ein Tier braucht unsre Liebe
und fühlt sich darin wohl,
sein Leben zu zerstören,
verursacht Gottes Groll.

Das Tier hat eine Seele,
empfindet Freud’ und Leid,
ist dankbar und kennt Treue
und teilt mit uns die Zeit.

Geht achtlos nicht vorüber,
zertretet keinen Wurm,
auch er krümmt sich vor Schmerzen,
hat Angst vor einem Sturm.

Die Liebe zu den Tieren,
ist wohl erst der Beginn,
die Liebe zu den Menschen,
führt uns zum Herrgott hin.

Hans Lehrer