Hoffnung

Was wäre Leben ohne Hoffnung,
wir wären Blätter wie am Baum,
würden im Frühjahr zeitig sprießen,
im Herbst erlöschte jeder Traum.

Wie steht es denn mit all den Tieren,
ist ihre Lage hoffnungslos,
auch sie sind einfühlsame Wesen,
ihr Wissen scheint uns nicht sehr groß.

Der Glaube erst stärkt unsre Hoffnung,
dass mit dem Herbst kein Ende naht,
weder für Menschen noch für Tiere,
ihr Leben wird von Gott bewahrt.

Möge die Hoffnung Trost uns geben,
wenn sich die Ängste machen breit,
beflügelt wird der Seelenfrieden
und bis zum Herbst ist es noch weit.

Hans Lehrer