Der Mond

Der Mond Der Mond

Tröstlich steht der Mond am Himmel,
wenn er voll zeigt sein Gesicht,
es ist einmal nur im Monat,
öfters sieht man ihn so nicht.

Um sich schart er viele Lämmer,
die als Schäfer er bewacht,
jedes trägt ein goldnes Halsband,
das hell funkelt in der Nacht.

Wolken, die sich vor ihn schieben,
rauben ihm die freie Sicht,
drängt sie so lang auf die Seite,
bis der neue Tag anbricht.

Nimmt im Laufe von vier Wochen,
einmal ab, dann wieder zu,
lässt dazwischen sich nicht blicken,
will als Neumond seine Ruh'.

Der Mond

Früher glaubte man auf Erden,
dass ein Mann im Monde wohnt,
wollten einmal ihn besuchen,
Reise hat sich nicht gelohnt.

Seitdem herrscht dort wieder Ruhe,
die Romantik aber fehlt,
weil man in der Weltraumforschung,
sich mit Neugier weiter quält.

Hans Lehrer