Ein Freudentag

(20. September 2005)

Ein Freudentag

Mein Prinz kam mit der Straßenbahn
und nicht auf einem Pferd,
als wir uns in die Augen sah'n,
da hat er mir gehört.

Die Hand von mir glitt über ihn,
ich streichelte ihn zart,
und eines war mir völlig klar,
dass ich sehr gern ihn hab'.

Es war viel mehr als Sympathie,
die ich für ihn empfand,
in beiden Herzen wurd' geknüpft,
der Liebe starkes Band.

Ich nahm ihn mit, zu mir nach Haus,
wir legten uns bald hin,
sein Kopf ruhte auf meiner Brust,
ich strich über sein Kinn.

Berührte seine Lippen sanft,
es kam zum ersten Kuss,
auf Liebe sind wir eingestellt,
seitdem „von Kopf bis Fuß“.

Noch immer lege ich den Arm,
um ihn im weichen Bett,
die Augen fallen uns bald zu;
zum Glück war's nicht zu spät.

Ein Freudentag Ein Freudentag Ein Freudentag

Hans Lehrer