Glück und Glaube

Glück und Glaube

Mal geht es steil bergauf im Leben,
dass man gleich außer Atem ist,
verspürt dabei den Hauch des Glückes,
das ab und zu uns zärtlich küsst.

Bergab geht es an dunklen Tagen,
in denen uns der Mut verlässt,
das Pech haftet sich an die Fersen,
ein kalter Wind von Norden bläst.

Der Aberglaube lässt uns hoffen,
dass es für uns Glücksbringer gibt,
die sich auf jenem Weg befinden,
der noch im Leben vor uns liegt.

Den Schornsteinfeger zu berühren,
ein Kleeblatt, das vier Blätter hat,
lässt einen leicht zum Glückspilz werden
und nicht gleich beißen in das Gras.

Die bösen Blicke abzuwenden,
gelingt durch einen Talisman,
die Käfer mit den sieben Punkten,
ziehen das Glück buchstäblich an.

Ewiges Glück beschert der Glaube,
er reicht über den Tod hinaus,
die Seele gelangt zur Erkenntnis,
bezieht Quartier im Vaterhaus.

Hans Lehrer