Himmlische Gaben

Alles Leben dieser Erde,
verdankt sein Dasein der Natur,
darauf bin ich erst gekommen,
als ich ging durch Wald und Flur.

Himmlische Gaben

Käfer krabbelt auf dem Boden,
Schmetterling fliegt in der Luft,
Biene sammelt ein den Nektar,
ist berauscht vom Blütenduft.

Himmlische Gaben

Vögel fliehen vor der Kälte
und erreichen bald ihr Ziel,
in den südlichen Gefilden,
fliegen sie entlang dem Nil.

Himmlische Gaben

Tiere sind dem Schöpfer dankbar,
dass er sie erschaffen hat,
Menschen hört man meistens nörgeln,
schätzen nicht die Himmelsgab'.

Himmlische Gaben

Blicke ich in Hundeaugen,
sehe ich kein Tier vor mir,
Freunde von uns auf vier Beinen,
haben Seelen, so wie wir.

Himmlische Gaben

Himmlische Gaben

Auf dem Mond gibt es kein Leben,
grauer Stein, wohin man blickt,
Langeweile würd' mich plagen,
wäre dort schon längst erstickt.

Himmlische Gaben

Die Natur dient uns als Vorbild,
sowohl Farbe als auch Klang,
inspirieren viele Künstler
und beflügeln ihren Drang.

Himmlische Gaben

Reiner Luft und klarem Wasser,
damit hat uns Gott belohnt,
ohne etwas zu verlangen,
sind wir es von ihm gewohnt.

Himmlische Gaben

Haltet stets die Umwelt sauber,
die Natur im Gleichgewicht,
lasst es niemals so weit kommen
dass Gott bald schon Amen spricht.

Himmlische Gaben

Hans Lehrer