Kleine Kopftuchkunde

Kleine Kopftuchkunde

Kopftuch wird zum Markenzeichen,
für die Frauen im Islam,
sollen nach dem Koran leben
und bedecken ihre Scham.

Was die Scham genau bedeutet,
das weiß keiner ganz genau,
Mann ist davon nicht betroffen,
Leidtragende ist die Frau.

Früher, als bei uns die Mode,
noch so freizügig nicht war,
wurden Frauen rasch zu Hexen,
noch dazu mit rotem Haar.

Kamen gleich unter die Haube,
wenn ein Mann sich für sie fand,
um die Reize zu verbergen,
hochgeschlossen ihr Gewand.

Als der Mensch erschaffen wurde,
lebte er im Paradies,
bis auf die verbot'nen Früchte,
Gott ihn frei gewähren ließ.

Kleine Kopftuchkunde

Aus dem Paradies vertrieben,
wollte sein der Mensch wie Gott,
größenwahnsinnig geworden,
schuf für alles ein Gebot.

Krieg dauerte dreißig Jahre,
wegen der Religion,
mitten drin noch steckt der Islam
und kriegt nicht genug davon.

Kopftuch soll die Köpfe schützen,
gegen Kälte, Hitze, Wind,
nicht hingegen vor den Männern,
die manchmal zudringlich sind.

Möge jeder frei entscheiden,
Gott lässt ihm die freie Wahl,
nur ein Leben in der Freiheit,
schützt am End' vor Furcht und Qual.

Unterdrückung durch Gebote,
die zugleich Verbote sind,
sollten Menschen ignorieren,
zu viel Hörigkeit macht blind.

Hans Lehrer