Mitten ins Herz

Mitten ins Herz

Der Pfeil, mit dem du mich getroffen,
gab in das Herz mir einen Stich,
die Worte, die mich tief verletzten,
vergesse ich so schnell dir nicht.

Ich bin nicht mehr so stark wie früher
stecke nicht alles so leicht weg,
in unserer langen Beziehung,
entstand erneut ein dunkler Fleck.

Du kannst nicht fühlen wie ein Vater,
weil du selbst keine Kinder hast,
hör' auf, mir Ratschläge zu geben,
dein Vorwurf mir erst recht nicht passt.

Kannst gern mit mir die Freuden teilen,
damit ich sie mit dir verspür'
ich trage auch allein die Leiden,
dann hinter der verschloss'nen Tür.

Lass es so weit mit uns nicht kommen,
dass wir uns wollen nicht mehr seh'n,
es wäre schade um die Jahre,
würden wir auseinander geh'n.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 10.08.2016

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