T A G E

Tage

Tag eins in meinem Dasein,
schon vor geraumer Zeit,
lag ich im Arm der Mutter,
spürte Geborgenheit.

Die Tage meiner Kindheit,
waren trotz Armut reich,
wohin das Auge schaute,
erging es allen gleich.

Klein Hänschen ging auf Reisen,
weit in die Welt hinein,
die Mutter machte Sorgen,
tagtäglich sich daheim.

Ich wollte eigne Kinder,
habe den Nachwuchs lieb,
doch eines schönen Tages,
folgte ich meinem Trieb.

Die Tage werden kürzer,
die lange Nacht beginnt,
im Arm der Gottesmutter,
den rechten Weg ich find'.

Hans Lehrer