Zwei falsche Nonnen

Zwei falsche Nonnen

Es waren zwei falsche Nonnen,
die kamen vom Jugendamt,
sie führten etwas im Schilde,
Großvater war das nicht bekannt.

Die Enkelin durft' er betreuen,
bestimmt hatte es das Gericht,
doch diesen zwei falschen Nonnen,
gefiel der Gerichtsbeschluss nicht.

Sie legten sich auf die Lauer,
als das Kind seine Schule verließ,
steckten es in eine Anstalt,
das Verhalten der beiden war fies.

Der Schmerz lässt Großvater erstarren,
er hofft auf Gerechtigkeit,
Gott wird diese Weiber bestrafen
und ihnen bescheren viel Leid.

Die Gesellschaft wird spürbar kälter,
was schert sie des anderen Leid,
der Kampf mit den Ellenbogen,
macht leider sich immer mehr breit.

Die Wahrheit muss weichen der Lüge,
das Ehrgefühl schwindet im Leib,
die größte Enttäuschung der Schöpfung,
sind Menschen seit uralter Zeit.

Hans Lehrer