Meine Liebe zu Kirn

Meine Liebe zu Kirn

Über uns, da steht die Kyrburg,
uns zu Füßen, dort liegt Kirn,
dass wir hier ein Häuschen kauften,
war wohl ein Entschluss mit Hirn.

Durch das Städtchen fließt die Nahe,
mündet bald schon in den Rhein,
nicht mehr weit ist es bis Bingen,
oder gar bis Rüdesheim.

Schnell ist man auch an der Mosel,
schöne Städte gibt es hier,
sehenswert die porta nigra,
bekanntes Wahrzeichen von Trier.

Hunsrück heißt die ganze Gegend,
an den Hängen wächst der Wein,
die Natur ist wildromantisch,
fühl' mich längst schon wie daheim.

Jeder kennt das schöne Volkslied,
von dem Jäger aus Kurpfalz
und das Haupt des Schinderhannes,
trennte man von seinem Hals.

Pfälzisch babbeln hier die Leute,
klingt für mich noch ungewohnt,
wenn ich aber bayrisch rede,
glaubt man fast, ich käm' vom Mond.

Trotzdem bin ich gern' im Hunsrück,
Schicksal mich dorthin verschlug,
meiner Liebe wuchsen Flügel,
wohl gelungen ist der Flug.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 07.12.2017

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