Naturverbunden

Naturverbunden

Was mir noch bleibt vom Leben,
schenke ich der Natur,
in allen ihren Formen,
folge ich ihrer Spur.

Ich komme aus dem Staunen,
einfach nicht mehr heraus,
begegne vielen Wundern,
verlasse ich das Haus.

Mein Weg führt über Wiesen,
dazwischen liegt ein Wald,
erfreu' mich an den Blumen
und höre, wie es schallt.

Es ist der Ruf der Vögel
und nicht des Waldhorns Klang,
sie preisen ihren Schöpfer,
dem dieses Werk gelang.

In allem spür' ich Leben,
dort, wo es grünt und wächst,
geprägt von einer Unschuld,
nur Menschen sind verhext.

Sie brauchen den Erlöser,
der die Verdammten schützt,
was wird aus jenen Menschen,
bei denen nichts mehr nützt?

Bleiben sie in der Hölle,
in alle Ewigkeit,
oder plagt doch den Herrgott,
am Ende das Mitleid?

Soll er den guten Willen,
der mich erfüllt auch seh'n,
fange mit der Natur an
und lass' ihr nichts gescheh'n.

Endlich heißt die Devise,
zurück zu der Natur,
erkenne ihre Kräfte,
Heilung verspricht die Kur.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 28.07.2018

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