Gedankenfülle

Gedankenfülle

Oft holt die Vergangenheit,
tagsüber mich ein,
wünsche hin und wieder mir,
nochmals Kind zu sein.

Werde meistens abgelenkt,
und es fehlt die Zeit,
dass ich was zu Ende denk',
hernach tut's mir leid.

Vieles wird gleich unterdrückt,
denk' nicht gern daran,
was mir manchmal ist passiert,
mir die Freude nahm.

Doch das Gute gibt mir Kraft,
das mir widerfuhr,
übrig bleibt von Traurigkeit,
kaum noch eine Spur.

Ausgesetzt bin ich dem Traum,
der mich nachts entführt,
in meine Gedankenwelt,
die das Herz berührt.

Mache auch Gedanken mir,
was die Zukunft bringt,
dass ich noch klar denken kann,
ob es mir gelingt?

Hadern mit der Gegenwart,
bringt mir wenig Glück,
dankbare Zufriedenheit,
heißt einfach mein Trick.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 05.08.2019

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