Nachdenklich

Nachdenklich

Wem soll ich noch vertrauen,
bei so viel Lug und Trug?
sorglos nach vorn zu schauen,
davon hab' ich genug.

Die Lügen kriegen Beine,
die lang und länger sind,
Skrupel gibt es fast keine,
es weht ein rauer Wind.

Viele sind machtbesessen,
von großer Gier nach Geld,
ich kann es nicht vergessen,
das Geld regiert die Welt.

Schwachheit bleibt auf der Strecke,
der Stärkere obsiegt,
ich frag' mich nach dem Zwecke,
der in dem Leben liegt.

Gerechtigkeit schafft Frieden,
so hab' ich es gelernt,
wenn wir dem Tod erliegen,
Unrecht sich feig' entfernt.

Solang die Saat des Bösen,
in dieser Erde ruht,
ist viel umsonst gewesen
und weiterhin fließt Blut.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 15.06.2019

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