Träume

Träume

Aus Gedanken werden Bilder,
die ich nachts im Traume seh',
sie bereiten mir viel Freude,
tun auch ab und zu recht weh.

Treffe dabei viele Menschen,
die ich jahrelang nicht sah,
unterhalte mich mit ihnen,
über das, was früher war.

Selten bleib' ich in den Träumen,
lange Zeit an einem Ort,
das Bedürfnis viel zu reisen,
zieht mich immer wieder fort.

Mit der Technik wie bei Schwimmen,
fliege leicht ich durch die Luft,
in den Träumen bleibt verborgen,
mir der weiten Welt ihr Duft.

Seh' im Traum auch hin und wieder,
die Beerdigung von mir,
durch die Ängste, die mich quälen,
find' ich nicht die Himmelstür.

Wenn ich aus dem Schlaf erwache,
fällt der Traum mir nicht mehr ein,
schließlich ist die Nacht vorüber,
freu' mich auf den Sonnenschein.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 03.09.2019

Alle Bilder und Texte auf diesen Seiten sind urheberrechtlich geschützt.
Nachdruck auch auszugsweise nur mit Genehmigung des Verfassers.