Glaube versetzt Berge

Glaube versetzt Berge

Der Glaube an ein Wunder,
fiel mir als Kind nicht schwer,
mit unberührter Seele,
dachte ich noch nicht quer.

Du sollst nicht, hieß es später,
begehen eine Sünd'
und glaubte nicht mehr alles,
wie einst als kleines Kind.

Die Märchen war'n erfunden,
ein Wunder gab es nicht,
ich fühlte mich belogen,
geführt wohl hinters Licht.

Doch bleiben viele Rätsel,
die ich nicht lösen kann,
mich lässt nicht los die Hoffnung,
Gott hilft mir irgendwann.

So glaub' ich an das Wunder,
dass ich werd' aufersteh'n,
darf endlich meinem Schöpfer,
tief in die Augen seh'n.

Dazu muss ich bereuen,
in Demut alle Schuld,
ich hoffe, der da oben,
hat dazu die Geduld.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 15.09.2020

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