Nachts im Traum

Nachts im Traum

Mein Leben zieht vorüber,
während der Nacht im Traum,
es sind schöne Momente,
die ich kriege zu schau'n.

Packe in einen Koffer,
Andenken, die ich mag,
ich hänge sehr an ihnen,
zu schade für das Grab.

Meistens bin ich auf Reisen
treffe von früher Leut',
würde sie nicht mehr kennen,
sähe ich sie erst heut'.

Begegne unserm Kater,
auf steiler Bergeshöh',
gefolgt vom Hund, dem Bobby,
bin froh, dass ich sie seh'.

Versuch' mich zu erinnern,
an das, was ich geträumt,
doch alles mir zu merken,
hab' leider ich versäumt.

Ich leg' mich wieder nieder
und schlafe auch gleich ein,
erneut zeigt Gott mir Filme,
wie könnt' es anders sein.

Bei allen diesen Filmen,
vermisse ich den Ton,
schwarz weiß und nicht in Farbe,
die meisten kenn' ich schon.

Noch nie ließ Gott mich schauen,
im Traum ins Paradies,
will mich wohl überraschen,
am Ende ganz gewiss.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 05.08.2020

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