Trost in der Erkenntnis

Trost in der Erkenntnis

Die Welt seh' ich mit andren Augen,
seitdem nur noch die Rede ist,
von einem Schrecken ohne Ende,
der sich nicht hält an eine Frist.

Das Leben ist nicht mehr das gleiche,
es fehlt die Unbefangenheit,
jeder beginnt angstvoll zu fragen,
was kommt noch alles mit der Zeit?

Die Wünsche werden immer kleiner,
bis nur noch einer übrig bleibt,
er hat mit Geld nichts mehr zu schaffen,
und übt sich in Bescheidenheit.

Trost in der Erkenntnis

Nur Gott kann diesen Wunsch erfüllen,
gerettet wird, wer daran glaubt,
deshalb ist es besonders wichtig,
dass niemand uns die Hoffnung raubt.

In uns wächst langsam die Erkenntnis,
wir sitzen in demselben Boot,
entweder geh'n wir alle unter,
oder Gott hilft uns aus der Not.

Trost in der Erkenntnis

Erinnert sei an jene Worte,
die Jesus als Gebot uns gab,
dass ich den Nächsten, den ich treffe,
genauso gern wie ich mich hab'.

Ich schenke dieser Welt mein Lächeln,
das dankbar und zufrieden ist,
für all die wunderbaren Stunden,
die mir das Schicksal hat versüßt.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 28.03.2020

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