Zeit meines Lebens

Zeit meines Lebens

Um mich herum ist's still geworden,
höre die Zeit, wie sie verrinnt,
denke zurück an jene Jahre,
als ich noch war ein kleines Kind.

Die Schulzeit dauerte schier ewig,
als stünden alle Uhren still,
heute bin ich dafür dankbar,
in dieser Zeit lernte ich viel.

Es zog mich fort in ferne Länder,
fühlte mich überall daheim,
die Neugier nach dem Sinn des Lebens,
könnte bis heut' nicht größer sein.

Dabei wurde mein Glaube stärker,
als Vorbild dient mir die Natur,
in ihr hat Gott alles geregelt,
bescheiden folg' ich seiner Spur.

Die Vögel sind ein gutes Beispiel,
sie säen und sie ernten nicht,
dennoch ernährt sie Gott der Vater,
wie er auch mich lässt nicht im Stich.

Hans Lehrer


Hans Lehrer · 13.01.2020

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